KUNSTDISCO SEOUL

 

KunstDiscoNachts

 

Goethe-Institut 1988

Official German Cultural Contribution to the Olympic Summer Games in Seoul 1988.

Musical Conception and Direction: STRÖER BROS.

 

KunstDiscoEingang

"Kunstdisco big hit with Korean youth" Korea Herald 3.10.88

"Die Ströer Brothers Hans Peter und Ernst Ströer haben 25 junge deutsche Komponisten und Produzenten angeregt, neue Musik zu machen für die Kunst Disco ... nach der die koreanische Jugend wie wild tanzt, so dass sich Abend für Abend eine lange Schlange vor dem Eingang bildet..." Die Zeit 23.09.88

"The gigantic discotheque, located opposite the Korea Broadcasting System Annex Hall on the tip of Yoido Islet, adjacent to the Indonesian Embassy, brimmed with ecstasy and artistic talent during the two-hour premiere performance on opening night.

Avant-garde performers in farcial attire and make-up, synthesizer-spliced live and taped music, dancing floodlights and laser beams creating a variety of images and messages enthralled more then 1500 spectators, who eventually joined the German dancers, moving hand in hand to the rock tunes at the end of the performance.

Designs and messages are illuminated on the wall of buildings across the river, allowing the neighbors and the people in the cars passing by to appreciate the German high-tech artistry every night throughout the Olympic period." Korea Times 9.09.88

"An ultra-modern combination of art, technology and popular entertainment" Korean Air Magazine 9/88

 

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"Die schwerfälligen Deutschen aber gaben sich so leicht wie noch nie: Sie errichteten auf der Flussinsel Youido, in der Nähe eines schwungvoll sich verjüngenden, gleißenden Wolkenkratzers mit mehr als sechzig Stockwerken, aus Glas und Stahl und Holz ein ... helles, scheunenartiges Gebäude mit Pultdach, architektonisch eine von Coop Himmelblaus Raubtier-Motto "Je härter die Zeiten, desto härter die Architektur", von Frank Gehrys Hüttenromantik und Behnischs Hysolar-Instituts-Gestänge überlagerte Erinnerung an den legendären Dada-Merzbau von Schwitters.

Und sie gaben dem scheinbar unbrauchbaren Ding den Auftrag, vorübergehend als "Kunst Disco" zu funktionieren. Nun: Das Ding hat funktioniert ... Abend für Abend verbrüderten sich die Menschen im Zeichen dieser multimedialen Ästhetik zu fröhlich hüpfenden Gruppen, wie bestellt vom Art-Festival-Motto "Harmonie, Frieden und Fortschritt". Auch das Laute und Schiefe kann also die Menschen zusammenbringen, nicht bloss "Freude schöner Götterfunken". Bauwelt Nr. 42 4.11.88

 

KunstDiscoEmblem

 

"Die Klänge interpretieren kongenial die Architektur ... Allein in den ersten elf Disco-Tagen nach der Eröffnung kamen rund 25000 meist jugendliche Besucher. Um 17 Uhr täglich wird das rhythmisch bebende, auch optisch scheinbar zusammenbrechende Kuriosum geöffnet ... " FAZ 22.09.88

KunstDiscoLuftbilddick

"Die KunstDisco Seoul geht weit über die mit einer herkömmlichen Diskothek verbundenen Vorstellungen hinaus. Sie ist ein Gesamtkunstwerk, das alle Sinne ansprechen will, mit einer breitgefächerten Palette von musikalischen und künstlerischen Darbietungen wie Tanz, Video, Mode, Lichteffekten, Design und Architekturkomponenten, kurz: ein farbiges dreiwöchiges Happening ... Kein anderes Land der Welt wird nach unseren Informationen ein vergleichbares Projekt in Seoul präsentieren." SZ 15.09.88

 

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ernst ströer